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Diessener Töpfermarkt

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Glückliche Besucher und zufriedene Aussteller beim Töpfermarkt im Mai 2009:

 

„Der Diessener Markt wird weiterleben“

 

DIESSEN.- „Hier in Diessen verstehen die Leute die Keramik.“ Hans-Peter Meyer aus Bischofswerda hat die Formel entdeckt, die für den Erfolg des viertägigen Diessener Töpfermarktes verantwortlich ist: Ein gutes Publikum, das die Energie und die Kraft des guten Handwerks schätzt. Rund 52.000 Besucher tummelten sich auch im Mai 2009 wieder auf der Großveranstaltung am Ammersee. Die Aussteller räumen noch während des Abbauens in den Seeanlagen gute Geschäfte ein. Vor allem sei modernes wie traditionelles Geschirr gefragt gewesen, passend zum Marktthema 2009: "Kochen, Backen und Servieren in Keramik". Sein Ziel hat auch Stefan Jakob aus Zürich erreicht: 120 Raku-Schalen, die Marktbesucher selber glasieren, wollte er pro Tag brennen. Er hat seine Vorgaben übertroffen und seine vier Raku-Brennöfen sind nicht ausgegangen.

 

Sommer pur, Blasmusik, reichlich Gäste aus der Politik - Finanzminister Georg Fahrenschon eröffnete die Veranstaltung - und 25.000 Marktbummler aus Deutschland und den Nachbarländern garantierten zu Christi Himmelfahrt einen fulminanten Marktauftakt. Es schien ein großes Fest zu sein. Die Heiterkeit des Seins hatte die Seeanlagen verzaubert. Der Freitag ist wegen durchwachsener Witterung langsam angelaufen und bescherte Diessen – analog zu den letzten Jahren – rund 6.000 Gäste. Ab Samstagmittag stiegen die Besucherzahlen, mit jedem Ammersee-Dampfer und jeder Regio-Bahn sind die Menschen mehr geworden, gut 9.000 waren.

Am Sonntagvormittag ging es anfangs kräftig zur Sache, aber mittags sind die Besucher – entgegen den Erfahrungen der Vergangenheit – überschaubar geworden. Im Trachtencafé und beim Feuerwehr-Brotzeitstand wurde Wasser, Wasser und nochmals Wasser geordert. „Kuchen wollte auf einmal niemand mehr“, sagt Peter Kaindl vom Trachtenverein. Auch die Marktleitung hat beobachtet, dass viele Gäste nach einem Rundgang nur einen Wunsch hatten: Ab ins Wasser. Eine leicht tropische Wetterlage machte die Marktbesucher müde und schlapp.

 „Wir waren darauf eingestellt, dass bei kreislaufschwachen Marktbesuchern Hilfe geleistet werden muss“, sagt Diessen Polizeichef Hartwin Lang. Zum Glück sei nichts passiert. Trotz der durchschnittlich geringen Verweildauer seien am Sonntag gut 10.000 Menschen auf dem Markt gewesen, bestätigt auch Manfred Ernst von der Diessener Polizei, der seit 2001 den Diessener Töpfermarkt am See immer gut im Griff hat.

 

Spannendste Veranstaltung im Jahr

Gut im Griff haben auch die Stammgäste „ihren Markt“. Egal bei welchem Wetter: sie kommen. Zielstrebig suchen sie ihre Werkstätten auf, deren Geschirr sie benutzen oder deren Objekte sie sammeln. Interessiert machen sie sich aber auch auf die Suche nach neuen Ausstellern, die immer zeitgemäße Tendenzen verheißen. 150 Werkstätten waren es heuer aus 12 Ländern, die das Seeufer mit keramischer Vielfalt belebten. „Es ist die spannendste Veranstaltung im Jahr“, fasst Gerhard Trommler aus Kasendorf das Töpferereignis europäischen Zuschnitts zusammen. Seit 30 Jahren kommt der Keramiker nach Diessen („Ich war von Anfang an im Obstgarten bei Arthur Sudau dabei.“) Trommler ist erfahren in der europäischen Marktszene, beobachtet mit Sorge das allgemeine Marktsterben - sagt Diessen aber eine gute Zukunft voraus: „Der Diessener Töpfermarkt wird weiterleben. Weil alles stimmt: Gemeinde, Marktleiter, das Gelände und das Publikum.“

„Wir setzen der Krise einen guten Geist entgegen.“ Mit diesem Grundsatz ist Sonngard Marcks aus Wolfenbüttel an den Ammersee gereist. Die Siegerin um den Diessener Keramikpreis 2008 hat in den vergangenen Monaten nicht immer Eitel Sonnenschein erlebt, „aber der Markt in Diessen setzte neue Perspektiven frei“, freut sie sich, die mit ihren Fayence-Malereien für hohe Kunstfertigkeit steht.

„Diessen ist der einzige Markt, für den ich mich bewerbe.“ Monika Drescher aus Jandelsbrunn mit ihren farbenfrohen märchenhaften Gartendekorationen und sommerlichen Geschirren schwärmt vom „kompetenten Publikum, und den Sammlern, die aus Norddeutschland anreisen, aus Österreich und der Schweiz. Klare Ansage auch von Wolf Böwig, der eine bedeutende Keramik-Galerie in Hannover besaß und heute einen Teil des Jahres auf seinem Besitz in Namibia lebt. Der Galerist bietet hochkarätige Objekte von weltbekannten Ke­ramikkünstlern an, „aber nur in Diessen. Ich käme gar nicht auf die Idee, dies woanders zu tun.“

 

Die ersten Anfragen für den kommenden Jubiläumsmarkt sind schon eingegangen, obwohl die Ausschreibung erst vor den Sommerferien anläuft. Der zehnte Diessener Töpfermarkt am See findet von Christi Himmelfahrt, 13. Mai bis Sonntag, 10. Mai 2010 statt.                                                       bb.

 

 

 

 

Das sagt die Polizei:

 

„Alles klappt“

 

DIESSEN.- Die Ordnungshüter gehören zu den wichtigen Lenkern des Diessener Töpfermarktes, der Großveranstaltung am Ammersee. Sie sind an den vier Markttagen im Einsatz und bemühen sich aber auch vorher und nachher, wenn die Töpfer an- und wieder abreisen, dass alles reibungslos läuft und jeder verkehrstechnisch zufrieden ist. Ihre Bilanz 2009: "Alles klappt."

 Viele erinnern sich noch, wie vor über zehn Jahren der Verkehr zwischen Autobahn, BAB 96 und Bundesstraße zwei im Chaos versank, wenn Töpfermarkt war in Diessen. Das ist längst Vergangenheit und würde bei der zunehmenden Verkehrsdichte heute gar nicht mehr möglich sein. Deshalb hat die Marktgemeinde, als sie 2001 den Süddeutschen Töpfermarkt übernahm und den „Diessener Töpfermarkt am See“ daraus machte, die Verkehrssituation neu geordnet. Zusammen mit Polizei und Feuerwehr, sowie den beteiligten Vereinen und Fachleuten wurde ein Verkehrskonzept ausgetüftelt, das Diessen entspannte Tage beschert und zig-tausend Gästen eine stressfreie Anreise zu einem der bekanntesten Töpfermärkte im Lande garantiert.

Das Sicherheitskonzept beschreibt Diessen Polizeichef Hartwin Lang als „hervorragend und ausgereift. Es klappt alles sehr gut.“ Auch heuer wieder sei der Verkehr reibungslos vonstatten gegangen. Es hätte weder auffällige Reibereien noch Ärger gegeben. Das ist natürlich auch ein spezielles Anliegen von Bürgermeister Herbert Kirsch: „Nur zufriedene Besucher sind gute Besucher.“ Die Zufriedenheit beginne beim Komfort der Anreise. „Die Shuttle-Busse kosten der Gemeinde zwar einen Haufen Geld, das ist es uns wert, weil unsere Gäste relaxed auf dem Markt ankommen und eine gewisse Heiterkeit mitbringen sollen.“ Dies gelänge nicht, wenn sich auf den Straßen ein Kampf um zügiges Vorwärtskommen und dann um die Parkplätze entspannt.

Auch innerorts seien die Verkehrsteilnehmer diszipliniert gewesen, „kein Murren, keine Beschwerden“, fährt Lang fort und berichtet, dass Polizeioberkommissar Walter Huppert ein Motorrad-Kollege von der Verkehrspolizei in Fürstenfeldbruck seit neun Jahren dabei ist und die Diessener Ordnungshüter verstärkt. Leider ginge er jetzt in den Ruhestand, es sei sein letzter Einsatz bei der Großveranstaltung in Diessen gewesen, bedauert er. Huppert sei den Stammgästen des Marktes und den Diessnern  ein guter Bekannter geworden. Im Laufe der Jahre sei sein Rat angenommen und seine Umsicht geschätzt worden. Mit so einer Persönlichkeit könne aus einer Veranstaltung Brisanz heraus genommen und Ruhe hineingebracht werden. – Aber nichts ist vollkommen. Ein Vorfall am ersten Markttag hat alle, die davon hörten, berührt und tief erschüttert: Ein Marktbesucher hat seinen Schäferhund ohne ausreichend Luft und Wasser im Fahrzeug auf dem schattenlosen Parkplatz gelassen. Das Tier hat den Tag nicht überlebt.

Unser Bild zeigt den Motorrad-Polizisten Walter Huppert, der im Laufe des Jahres in den Ruhestand geht.                               Foto: Polizei Diessen/Text: bb.


Keramikpreis 2009:

Susanne Altzweig und ihre Schalen

  

DIESSEN.- Tosender Applaus, der nicht aufhörte. Nahezu 300 Töpfer signalisierten der Jury, dass sie die beste Wahl getroffen hat: Susanne Altzweig ist mit dem Diessener Keramikpreis 2009 ausgezeichnet worden. Zu Tränen gerührt nahm sie die in Europa begehrte Auszeichnung im Diessener Traidtcasten entgegen: „Es ist das erste Mal, dass ich einen Preis gewinne.“ Alles andere ging im Beifallssturm unter.

Susanne Altzweig stammt aus dem Töpferzentrum Höhr-Grenzhausen. Sie hat zwei geformte Schalen eingereicht zum Keramikpreis 2009. 76 Keramiker – bisher waren es zwischen 50 und 60 - waren heuer zum Wettbewerb zugelassen. Sie hatten sich zum Thema „Schalen“ geäußert, und damit die Jury vor eine schwierige Entscheidung gestellt. Marktleiter Wolfgang Lösche erklärte bei der Preisverleihung, dass die Spontaneität dieser freien Formen auf einer handwerklich und künstlerisch sicheren Umgangsweise mit Keramik basiert: „Sie verrät Susanne Altzweigs jahr-zehntelange intensive Auseinandersetzung um Formen und Dekore.“

Lösche attestierte den Schalen einen großzügigen Charakter: „Sie sind gestisch, frisch und lebendig, heiter und zugleich kraftvoll.“ Lösche betonte, dass sich die Schalen in erster Linie auch ohne Inhalt präsentieren und sich somit selbst zur Verfügung stellen. Ihre Formen und Dekore hätte etwas Einladendes. Form und Dekor gingen dabei eine Symbiose ein. Besonders überzeugt hätte die Jury die Eigenständigkeit der Schalen, die erst auf den zweiten Blick den Reichtum an keramischen Techniken offenbaren. Mit diesen Arbeiten schlage Susanne Altzweig einen für ihr keramisches Schaffen neuen, ausdrucksstarken Weg ein.

Den Diessener Keramikpreis hat Helmut Rohde, Brennofenhersteller aus Prutting bei Rosenheim, 2001 installiert. Benjamin Rohde, der das Engagement und die Förderung des keramischen Kunstschaffens genauso wie sein Vater pflegt, hat den mit 3.000 Euro dotierten Preis beim Festakt im Traidtcasten überreicht. Die Jury setzte sich zusammen aus Gabi Dewald (internationale Keramik-Kuratorin und Chef­redakteurin Keramikmagazin), Professor Dr. Florian Hufnagl (Leiter der Neuen Sammlung München), Sonngard Marcks (Keramik­preisträgerin 2008), Dr. Angela Böck (Handwerkskammer für München und Ober­bayern) sowie Keramiksammler Rudolf Strasser aus München.

Der Preisverleihung folgte auch wieder die zweite Anerkennung, für die der Diessener Markt bekannt ist: Andrea Wolbring (Keramikbedarf aus Baldham) stiftet parallel zum Ke­ramikpreis eine Auszeichnung für den schönsten Marktstand, die mit 500 Euro dotiert ist. Die Auszeichnung bekam heuer die Münchner Keramikerin Billa Reitzner, „den Stand beobachten wir seit Jahren“, sagte Andrea Wolbring, „weil er in seiner Geradlinigkeit von hoher Ästhetik geprägt ist.“ Der Präsentationsstand ist die Bühne für Porzellan in schwarz und weiß, das konsequent und pur die gute Form zum Credo erhebt.  bb.

 


Am Vatertag lockt das Keramik-Festival:

 

Bayerns Polit-Spitze eröffnet Töpfermarkt

 

 

 

 

DIESSEN.- Die bayerische Polit-Spitze verbringt den Vatertag am Ammersee: Führende Politiker treffen sich zu Christi Himmelfahrt, am Donnerstag, 21. Mai auf dem Nostalgie-Raddampfer DIESSEN, um miteinander die zweitgrößte Veranstaltung im Landkreis Landsberg, den Diessener Töpfermarkt am See, zu starten. Bayerns Finanzminister Georg Fahrenschon eröffnet das internationale Töpfer-Festival. Mit dabei Regierungspräsident Christoph Hillenbrand, Bezirkstagspräsident Josef Mederer, der Bundestagsabgeordnete und CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt, die Landtagsabgeordneten Dr. Thomas Goppel (CSU), Dr. Sepp Dürr (Grüne), Bezirksräte und Ammersee-Bürgermeister. Vertreter der Töpfer-Innung und der Vereinigung Kalkspatz, der Danner Stiftung und der Gesellschaft für Handwerksmessen, der Bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung, der Handwerkskammer für München und Oberbayern und des Oberbayern-Tourismus.

 

Seit 32 Jahren gibt es einen Töpfermarkt in Diessen. Vor vier Jahren, als die Veranstaltung immer mehr geprägt wurde vom europäischen Gedanken,  etablierte das Referat für Öffentlichkeitsarbeit  die offizielle Markteröffnung . Ziel ist es, miteinander eine morgendliche Stunde zwischen Himmel und Wasser – also auf dem Ammersee – zu verbringen und im intimen Rahmen eines Schiffes auch einmal informelle Gespräche zu führen. Es ist die Begegnung der Politik mit den Vertretern des keramischen Handwerks, von Kunst- und Kulturverbänden und der Presse. Vieles ist bei den Ammersee-Fahrten schon auf den Weg gebracht und manche Idee entwickelt worden.

 

Begleitet wird die Eröffnungsrunde immer auch von einer Abordnung junger Menschen aus Diessen. Heuer sind es wieder Kinder und Jugendliche vom Heimat- und Trachtenverein d’ Ammertaler Diessen – St. Georgen, die die Gäste mit betreuen und am Ende mit bairischen Volkstänzen das Auge verwöhnen und das Herz erwärmen. Die Diessener Blasmusik spielt auf und Finanzminister Fahrenschon eröffnet die Großveranstaltung, bevor Bürgermeister Herbert Kirsch und Marktleiter Wolfgang Lösche mit den Gästen zum geführten Marktrundgang aufbrechen.

Der Raddampfer DIESSEN, der die Gäste an Bord hat, legt um 10.20 Uhr am Dampfersteg in Diessen an. Gegen 10.40 spricht der Finanzminister in den Diessener Seeanlagen.

 

In diesem Jahr präsentieren 150 Werkstätten aus 12 Ländern ihre Arbeiten und  zeigen eindrucksvoll, was in den einzelnen Ländern gerade im Trend liegt. Zum Rahmenprogramm gehören der Diessener Keramikweg sowie die Verleihung des Diessener Keramikpreises am Donnerstag, 21. Mai, 20 Uhr, im Traidtcasten. Rund 70 Werkstätten bewerben sich um die begehrte Auszeichnung, die mit 3.000 Euro dotiert ist. Thema 2009: Die Schale, eine archaische Form.                                                               bb.

 

 

 

 

 

 

 

 

Diessener Töpfermarkt mit 150 Werkstätten aus Europa:

Das kriegen wir gut gebacken
Schwerpunkt: Geschirr zum Backen, Kochen und Servieren

DIESSEN - In diesem Jahr kriegen wir das internationale Töpfer-Festival  “besonders gut gebacken”: Auf dem Diessener Töpfermarkt am See ziehen Geschirre zum Kochen, Backen und Servieren im zentralen Ausstellungspavillon die Blicke an. Um diesen Themenschwerpunkt gruppieren sich auf einem der größten Töpfer-Märkte in Europa auch 2009 wieder viele Extras. Die sind - wie gewohnt - immer ab Christi Himmelfahrt zu sehen, zu erleben und zu genießen: Von Donnerstag, 21. Mai bis Sonntag, 24. Mai, täglich 10 bis 18 Uhr. Heuer zeigen 150 Keramiker aus 12 Ländern Beispiele ihres keramischen Kunstschaffens in Form, Glasur und Dekor. Der Markt ist Jahr für Jahr Anziehungspunkt für gut 60.000 Besucher, Sammler, Galeristen und Keramikfreunde aus aller Welt.

Marktleiter Wolfgang Lösche bespielt den zwei Kilometer langen Seeuferabschnitt wieder mit  einer spannungsreichen Dramaturgie aus den keramischen Werkgruppen, die länderspezifisch sehr unterschiedlich sind. So gestaltet sich der Spaziergang durch die Parklandschaft mit Blumen und Bäumen, die übergeht in ein freies Ufergelände, zu ein er internationalen Begegnung. Es ist aber auch das Zusammentreffen mit dem zeitgenössischen keramischen Schaffen. Die Besucher erleben die Unterschiede zwischen Töpferwaren aus Frankreich oder England, und sie sehen wie facettenreich das Handwerk auch in Deutschland ausgeübt wird.

Neu sind heuer 18 Werkstätten, für die sich die Jury wegen ihrer modernen, individuellen Abeiten entschieden hat. Es gibt in diesem Jahr starke Ländervertretungen. Zum Beispiel aus Frankreich. Sie bringen traditionelle, sehr erdige Keramiken mit und überraschen dagegen auch mit der Leichtigkeit der Keramikmalerei. Eine stattliche Abordnung reist aus dem deutschen Töpferzentrum Höhr-Grenzhausen an, das geprägt ist vom überlieferten Handwerk des Westerwaldes, von einer Staatlichen Keramikfachschule und einem bekannten Institut für künstlerische Keramik. Erstmals dabei in Diessen ist eine Werkstätte aus dem tschechischen Klikov, die für Gartenkeramik steht - und es gibt nach der Pause im vergangenen Jahr wieder die Möglichkeit, Nikos Kavgalakis, den Amphorenmeister aus Margarites/Kreta, zu begrüßen.

Im Zentrum der Seeanlagen - gleich gegenüber vom Pavillon der Arbeitsgemeinschaft Diessener Kunst und vom Dampfersteg - duftet es fein nach Essen. Der Grund: Im zentralen Austellungspavillon wird gezeigt, wie komfortabel und ernährungswissenschaftlich wertvoll es sich mit tönernem Geschirr kochen lässt. Schöne Glasuren und Dekore, ästhetische Formen und qualifizierte Gebrauchseigenschaften verbinden sich, so dass Speisen in Kochtopf, Auflauf- und Backform auch gleich aufgetischt werden können.

Der zentrale Ausstellungspavillon ist - wie es die Stammgäste auf dem Diessener Töpfermarkt schätzen - zugleich eine Orientierungshilfe wenn die Besucher ihre bevorzugten Keramiker auf dem zwei Kilometer langen Seeufergelände rasch finden wollen. Neu sind übrigens auch die Raku-Vorführungen am See. Oft haben sie es sich gewünscht - jetzt können die Marktbesucher  die Geheimnisse der Brenntechnik erleben und sich über die Vielfalt der Feuertöpfe freuen.

Wenn die Töpfer kommen, ist ganz Diessen in Bewegung und überall eine Menge los: Marktbesucher erleben entlang des Diessener Keramikweges den Charme des 10.000-Einwohner-Ortes, der seit alters her eine Künstlerkolonie ist. Beginnend am Dampfersteg und dem Pavillon der Arbeitsgemeinschaft Diessener Kunst (ADK) leitet der Keramikweg die Besucher durch den alten Ortskern, vorbei an den Werkstätten und Ateliers im Zentrum (Zinn, Kunstschmiede, Design) und führt dann steil bergan ins Kirchenzentrum, das in seinem über 300 Jahre alten Traidtcasten eine wichtige und wesentliche Ausstellung beheimatet: Die Wettbewerbsarbeiten um den Diessener Keramikpreises 2009.

Davor wartet der Taubenturm mit Ausstellungen auf und die Galerien im Ort zeigen Bildende Kunst. Im Ortsteil St. Georgen trifft der Spaziergänger auf die  Werkstätten Lösche und Larasser, bekannt auch als Grabungs- und Forschungsstätte Alt-Diessener Keramik, ausgestattet mit einem Privatmuseum, das die örtliche Keramik vom 11. Jahrhundert bis in die Gegenwart dokumentiert. Dazu ein Keramikgarten, in dem das tönerne Handwerk buchstäblich Blüten treibt.


Der Weg ins Paradies am Ammersee-Westufer
Wer das “Gesamtkunstwerk Diessen” aus Kultur, Natur, aus Wassersport und Gastfreundschaft stressfrei erleben möchte, bucht die Anreise mit der Ammersee-Schiffahrt oder fährt mit der Ammersee-Bahn - wird aktuell mit den weiß-blauen Zügen der Regiobahn bedient - in den oberbayerischen Pfaffenwinkel. Die Haltestellen von Schiff und Bahn befinden sich fast mitten im Töpfermarkt-Gelände. Für Autoreisende ist gut gesorgt, Auffangparkplätze befinden sich an den Ortseingängen mit kostenlosem Bustransfer während der vier Markttage.

Diessen ist via Schondorf und Utting an die Autobahn München - Lindau, BAB 96, angebunden und sowohl aus Richtung Augsburg als auch aus München gut mit dem Individualverkehr erreichbar. Im Süden - aus Richtung Starnberg oder Weilheim - möge der Autofahrer mit Bedacht auf dem über 300 Jahre alten Hochdamm die Fahrt durchs Naturschutzgebiet und die Birkenallee genießen, mit Blick auf die Verlandungszone Ammersee-Süd und das barocke Marienmünster.

 

 

 

  

 

 

Tschechische Tonart

Zum ersten Mal in Diesen: Martin Hadrava und Leona Snuparkova

 

Das begeistert die Besucher beim Diessener Töpfermarkt: Jedes Jahr gibt es Begegnungen mit neuen Werkstätten, die man am Ammersee noch nie sah. Diesmal ist es Martin Hadrava, der erstmals tschechisches Töpferhandwerk am Seeufer von Diessen vertritt. Er kommt aus dem Ort Klikov und ist ein vielseitiger junger Keramiker, der neben klassischen Geschirrserien auch Gartenkeramik herstellt.

 

Martin Hadrava führt mit Leona Snuparkova eine Werkstatt im Süden seines Heimatlandes. Sie stellen Steinzeug her, das im Holz- oder im Elektro-Ofen bis zu 1.350 Grad - also brandheiss - gefertigt wird. Sie zeigen unter anderem unglasierte Garten- und Aufbewahrungskeramik und engobiertes sowie mit Unterglasurmalerei gestaltetes Geschirr.

Seine Ausbildung, so erzählt Hadrava im Vorfeld seiner “Premiere” in Diessen, habe er auf der Kunst- und Handwerksschule in Prag absolviert. Während seiner Prager Zeit widmete er sich vor allem der Nutz- und Teekeramik im Elektro-Ofen. “Meine Sehnsucht nach dem Holzbrand führte mich nach Süd-Tschechien.” Da entdeckte er eine Töpferei mit einem alten sogenannten Kasseler-Ofen. Das sind Brennöfen von enormer Größe und mit stattlichem Fassungsvermögen.

Hier fühle er sich heute sehr wohl und hier hat er auch eine Vereinigung fürs Töpferhandwerk ins Leben gerufen: Die “society for the preservation ot the pottery tradition in Klikov”. Die Vereinigung organisiert internationale keramische Treffen und Symposien.

Vor vier Jahren kam Leona Snuparkova dazu. Sie dekoriert die Töpferwaren auf traditionelle Weise mit Unterglasurmalerei. In Böhmen und Mähren gehört das innovative Duo zu den bekannten Handwerkern, “jetzt”, sagt er, “möchten wir auch vor der ausländischen Konkurrenz bestehen.”

 



Eine brandheiße Sache

Raku-Party in den Seeanlagen – Fast wie in Japan

Mit einer brandheißen Sache kommt Stefan Jakob von Zürich an den Ammersee: Bei dem Schweizer Töpfer können die Marktbesucher ihre eigene Raku-Schale glasieren und brennen. Dafür stellt er am Seeufer vier Holzbrand-Öfen auf,  “das lieben Erwachsene genauso wie die Kinder”, erzählt er, und fährt fort, er sei immer dicht umlagert, sobald das Feuer anfängt zu brennen.

Und es geht im Grunde ganz einfach. “Wer mitmacht, braucht keine keramischen Vorkenntnisse”, lacht Stefan Jakob, den Eric Nelson, ein Töpfer aus Amerika und Wahl-Zürcher, kräftig unterstützt. Die Zwei bringen geschrüte Schüsseln in vielen Größen und Formen mit. Das sind Töpferwaren, die den ersten Brand schon hinter sich haben, aber noch unbehandelt sind.

Aus dem reichen Fundus können sich die Marktbesucher eine Schale aussuchen. Bevor sie zum Pinsel greifen, um ihr Schüsselchen zu dekorieren, können sie noch wählen, ob sie Grüntone mögen, oder lieber weiß,  türkis oder blau bevorzugen. Beim Hantieren mit der Glasur erklärt ihnen der Töpfer, dass die unbemalten Stellen schwarz werden. Die so behandelte tönerne Schale kommt in den Raku-Ofen und wird bei 1.000 Grad 20 bis 30 Minuten lang gebrannt. Hinterher kühlt das Gefäß in einer mit Sägemehl gefüllten Wanne ab - und fertig ist das ganz persönliche Stück vom Diessener Töpfermarkt 2009.

Auf die Idee kam Stefan Jakob in Japan: “Da sind Raku-Parties gerade der letzte Schrei.” Bevor man sich im Land der aufgehenden Sonne zum Tee-Zeremoniell niederlässt, töpfert man seine eigene Teeschale. Ist sie abgekühlt, serviert die Gastgeberin den heißen Tee. Sayonara.

Unser Bild entstand am Sonntag, 10. Mai: Kurz bevor Stefan Jakob und Eric Nelson nach Diessen aufbrachen, boten sie in Zürich – zwischen Niederdorf und Limmatufer – den Passanten die Möglichkeit, Raku-Schalen zu brennen.

 






Kul-Tour durch Diessen

Höhepunkte vom See bis hinauf nach St. Georgen – Am Keramikweg kommt keiner vorbei

 

Der Keramikweg begleitet die Marktbesucher vom Ammerseeufer durch den historischen Ortskern hinauf ins barocke Marienmünster und an den Kirchsteig in St. Georgen. Während des Töpfermarktes finden in Diessen Ausstellungen zur Keramik statt, die sich entlang des Keramikweges befinden. Aber auch Handwerksbetriebe, Galerien und Läden öffnen ihre Türen für die Gäste aus aller Welt.
Der offizielle Keramikweg beginnt beim Töpfermarkt in den Seeanlagen und endet bei drei Werkstätten am Kirchsteig. Lesen Sie hier alles über die erlebnisreichen Stationen:


Station eins

Beim Töpfermarkt in den Seeanlagen zeigen 150 Werkstätten aus 12 Ländern in Europa Keramik aller Stilrichtungen. Mit Infozelt, Gastronomie und der Möglichkeit, die Arbeitsgemeinschaft Diessener Kunst im Pavillon am See zu besuchen.


Station zwei

Das Atelier Manigel und Mennerstorfer ist an der Bahnhofstraße 12 mit einer Werkstattausstellung (Gartenzier, Geschirr, Objekte) vertreten.


Station drei

Die Ausstellung im historischen Taubenturm des Heimatvereins Diessen begeistert mit bemalter Irdenware zum Thema  "Wesen auf Gefäßen". Ute Kathrin Beck und Susanne Mansen zeigen eine "ART-Koprouktion", die sich sehen lassen kann. Täglich 10 bis 18 Uhr.

Station vier

Die Ausstellung zum Diessener Keramikpreis 2009 findet der Keramikfreund im Traidtcasten des Diessener Kirchenzentrums. Die Wettbewerbsarbeiten zum Thema “Schalen” sind täglich von 10 bis 18 Uhr zu sehen.

Übrigens: Auch die Kirche St. Stephan (gleicher Eingang wie Traidtcasten) lohnt einen Besuch. Sie ist lebendiges Zeugnis des einstigen Zieglerhandwerks in Diessen.


Station fünf

Am Kirchsteig 19 zeigt Ernst Lösche die ganze Faszination des Diessener Keramikschaffens (Siehe auch Beitrag “Im Garten des Töpfers”).

Infotelefon 0 88 07 - 18 77.


Station sechs

Am Kirchsteig 21 fasziniert Dagmar Larasser bei ihrer Werkstattausstellung mit zeitgemäßen Formen in neuen Glasuren wie Türkis, Grün, Lila, dabei auch ihre Fische, Nixen und Möwen. Wer noch mehr Larasser-Kermik sehen will, besucht den Stand auf dem Töpfermarkt, ganz nah bei der Damperanlege. Infotelefon 0 88 07 - 52 82.


Station sieben

Am Kirchsteig 24 lautet ein Motto “unveräußerlich.” Christoph Möller steht kurz vor einer großen Ausstellung im französischen Keramikzentrum La Borne. Seine freien Arbeiten - experimentelle organische Formen, meistens doppelwandig - erlebt der Besucher als Preview. Aber es gibt auch was zu erwerben: Gefäße, Geschirr, kleine Objekte. In hellen Glasuren, mit Ton-in-Ton-Ornamentik und freien Formen bieten sie neue Begegnungen an mit der Werkstatt. Info-Telefon 0 88 07 – 9 13 85.

 

Station acht

Wer noch mehr über Diessen und die Umgebung wissen will, besucht die örtliche Tourist-Info in der Schützenstraße 11. Sie befindet sich im Haus der Kunstschmiede Walter Spensberger, der als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Diessener Kunst ebenfalls während des Diessener Töpfermarktes die Werkstatt offen hat und einlädt, seine Froschkönige, Raben, Hexen und allerhand Kunstfertiges aus Eisen zu besichtigen. Tourist-Info-Telefon 0 88 07 – 10 48, Infotelefon beim Schmied 0 88 07 – 72 75

 
In den Straßen und Gassen entlang des Keramikweges entdeckt der interessierte Besucher Kleinodien, die typisch Diessen sind. Unter anderem an der Hofmark entlang Designer-Läden für Mode, Schuhe und Wohnen. Zwei bekannte Zinngießereien, eine davon mit Zinncafé, und der Welt einziges Carl Orff Museum. In der Galerie Schmuckwerk breitet sich eine Fülle von Schmuck, Mode, Leder, Keramik, Glas und Wohn-Accessoires aus von Kunsthandwerkern und Künstlern, die es in dieser Zusammenstellung nur einmal gibt. Wie der Name schon sagt, steht das schmückende Element im Vordergrund.

Der Spaziergänger durch Diessen möge auch beachten, dass es in den Straßen und Gässchen, die den Keramikweg flankieren, auch erlebenswerte Überraschungen zu entdecken gilt. Die alles sieht nur, wer zu Fuß geht. Wem die Zeit nicht reicht, setzt sich am Untermüller Platz in den Shuttle-Bus und fährt hinauf auf den Klosterberg, Richtung St. Georgen.           bb.

 

 

Wesen auf Gefäßen

Ute Katrin Beck und Susanne Mansen zeigen bemalte Irdenware im Taubenturm am Keramikweg

 

Wenn ganz Diessen auf den Töpfermarkt am See schaut, lohnt sich auch der Blick auf den Klosterberg. Hier spielen “Wesen auf Gefäßen” die Hauptrolle, denn im Taubenturm des Heimatvereins Diessen ist Irdenware eingezogen. Wie in jedem Jahr ist der Taubenturm während des internationalen Keramik-Festivals eine Destination am Keramikweg durch Diessen.
Es ist eine besondere Irdenware, die die Handschrift von zwei Künstlerinnen trägt: Die Feldafinger Keramikmeisterin Ute Kathrin Beck und die Tutzinger Künstlerin Susanne Mansen, stellen die Gefäße in Koproduktion her. Ute Kathrin Beck, die eine Keramikwerkstatt im Bahnhof Feldafing betreibt, dreht und formt die Vasen und das Tischgeschirr, das zum Teil von Susanne Mansen noch zusätzlich mit plastischen Applikationen und Tierfiguren versehen wird. Mit Metalloxyden, akzentuiert gesetztem Rot und hellem Grün zeichnet und malt Susanne Mansen ihre Bildergeschichten auf die weiß engobierten Gefäße. Diese Geschichten leben von einer direkten, ursprünglichen Farb- und Formensprache.
Im Mittelpunkt ihrer von Spielfreude, Witz und Hintersinn geprägten Arbeit stehen Tiergestalten und Fabelwesen, die zum Teil ein  bizarres Eigenleben führen: Sie klammern sich an Krüge, verstecken sich auf den Untertellern von Tassen und im Inneren von Vasen. Im spannenden Kontrast stehen die Vasen und Gefäße von Ute Kathrin20Beck, die sie mit Stacheln, Noppen und Wülsten gestaltet. Die farbige Gestaltung reicht hier vom tiefen Dunkel der Metalloxyde über leuchtendes Rot bis zu einem frischen Maigrün.
Die „Wesen auf Gefäßen“ sind zu erleben am Wochenende, 16./17. Mai, 12 bis 18 Uhr, und während des Diessener Töpfermarktes von Donnerstag, 21. bis Sonntag, 24. Mai, täglich 10 bis 18 Uhr.
          

 


DIE AUSSTELLER 2009

 

 

Begegnung beim Töpfermarkt

 

Rund 150 Keramiker aus 12 Ländern in Europa stellen von Donnerstag, 21. bis Sonntag 24. Mai 2009 in Diessen am Seeufer aus. Lesen Sie hier in alphabetischer Reihenfolge und nach Ländern gegliedert, wer dabei ist:

 

 

 

Deutschland

Altzweig Susanne, 56203 Höhr-Grenzhausen, bemaltes Steinzeug

Antal Andréi, 22885 Barsbüttel, Tonpfeifen

Arens Pit, 13187 Berlin, bemaltes Steinzeug

Atmer de Reig Christine, 40822 Mettmann, Porzellan, Steinzeug

Balda Renate, 94065 Waldkirchen, Steinzeug

Bang Stefan, 79418 Mauchen, salzglasiertes Steinzeug

Barke-Demba Silwia, 19374 Rusch, Steinzeug

Beck J. u. O., 88263 Horgenzell-Kappel, Steinzeug

Bittl Petra, 53229 Bonn, Porzellan

Böckl Josef, 92521 Schwarzenfeld, Gartenkeramik

Böwig Wolf, 30459 Hannover, Sammlerstücke

Brühl Birgit, 50931 Köln, Porzellan

Debus Monika, 56302 Höhr-Grenzhausen, Niedrigsalzbrand

Diekmann Stefan, 63303 Dreieich, bemaltes Steinzeug

Dormann Klaus und Wassermann Sigrun, 96482 Ahorn-Wohlbach, Steinzeug u. Porzellan

Dostmann Ralf, 73569 Seifertshofen, Tonschmuck

Drescher Monika, Kalesse M., 94118 Jandelsbrunn, Irdenware

Eder-Eich Elke, 53859 Niederkassel, Steinzeugunikate

Ehrminger Gabi, 78315 Radolfzell, polierte Unikate

Emmenegger-Kanzler M., 77833 Ottersweier, Keramik-Plastiken

Engler Rainer, 86956 Schongau, Blumenschule

Eska Nandl, 80799 München, Baukeramik und Gefäße

Fischer Maria und Hans, 94032 Passau, Irdenware

Friedemann & Dietrich, 06114 Halle/Saale, Porzellan

Fritz Heike, Keramikwerkstatt, 81671 München

Goossens Cornelia, 86911 Diessen am Ammersee, Irdenware

Grazzini Kushi, 53809 Ruppichteroth, Steinzeug

Großmann Ute, 01187 Dresden, Raku

Hach Georg, 77960 Seelbach, Steinzeug im Holzbrand

Hamelberg Iris, 10119 Berlin, Porzellan

Hasse Birgit, 19406 Lenzen, Porzellan im Holzbrand

Hast Barbara, 25335 Neuendorf, Porzellan

Heckmann Michael, 74523 Schwäbisch Hall, Steinzeug

Heigert Barbara u. C. Möbs, 80538 München, Steinzeug, Porzellan

Heihs Elke, 14828 Görzke, Bunzlauer Schwämmelware

Herden Juliane u. Kordula Kuppe, 06114 Halle, Porzellan

Hermans Günter und Niki, 84335 Mitterskirchen, Steinzeug

Herzogsägmühler Werkstätten, 86971 Peiting, Steinzeug

Hilpert-Artes Sigrid, 01326 Dresden, Fayence

Hinder Andreas, 56203 Höhr-Grenzhausen, Tierplastiken

Hohmann Regine, 86938 Schondorf, Porzellan

Huber Stefan, 86911 Diessen am Ammersee, Irdenware

Hwang Kap-Sun und Kang Si-Sook, 25548 Kellinghusen,

Porzellan und Steinzeug

Hudler Keramik, Gabriele Buchner, 86911 Diessen, Irdenware

Jäkel Enno, 50823 Köln, Steinzeug

Jünger Kati, 83410 Laufen, Irdenware

Kalkspatz e.V., 17194 Klein Lukow, Infozelt

Kästner Birke, 19071 Dalberg, Steinzeug

Keramik Magazin, Verlag Ritterbach, 50226 Frechen

Keramische Werkstatt Margaretenhöhe, 45327 Essen, Steinzeug

Keul Pia, 83122 Samerberg, Steinzeugskulpturen

Kittec GmbH, 83024 Rosenheim, Brennöfen

Klassen Holger, 27749 Delmenhorst, Terrakotta

Klausmann Markus, 79183 Waldkirch-Siensbach, Steinzeug

Klein Elisabeth, 81671 München, Porzellan

Knapp Wolfgang, 95367 Trebgast, Kochtöpfe u. Backformen

Koj Eva, 24247 Mielkendorf, Steinzeug

Kreta Keramik, Steffen Jacobs, 94110 Wegscheid, Gartenkeramik

Kramer Harry, 91391 Forchheim, Keramikkreisel

Lambrecht Joachim, 88634 Großschönach, Raku

Lang Peter, 86720 Nördlingen, Tafelservice, Fayence

Larasser Dagmar, 86911 Diessen am Ammersee, Irdenware

Lehmann Curt R. 26197 Großenkneten/Bissel, Tierfiguren

Leischke Hanno, 01279 Dresden, Steinzeug im Holzbrand

Lerch Inke und Uwe, 24794 Bünsdorf, Porzellan, Steinzeug

Liebrecht Waldemar, 94529 Aicha v. Wald, Fayence

Link Katharina, 99423 Weimar, Irdenware

Lins Edith, 90613 Großhabersdorf, Steinzeug

Löllmann Uwe, 78247 Hilzingen, Steinzeug im Holzbrand

Lösche Ernst, 86911 Diessen am Ammersee, Fayence

Lucas-Ringel Susanne, 88529 Zwiefalten, Porzellan u. Steinzeug

Maechtel, Katja, 40233 Düsseldorf, Porzellan, Steinzeug

Marcks Sonngard, 38300 Wolfenbüttel, Fayence

Marquardt Lilo, 83404 Ainring, Miniaturen

Mathes & Klas, 56206 Hilgert, Tierplastiken

Matschke Ute, Meyer Maria, 56203 Höhr-Grenzhausen, Steinzeug

Maurer Toni, 87439 Kempten, bemalte Irdenware

Memmel Edith, 96268 Mitwitz, Irdenware

Menzel Rosina, 10317 Berlin, Pflanzgefäße

Meyer Hans-Peter, 01877 Bischofswerda, Fayence

Minnich Uta, 56170 Bendorf, Steinzeug

Möhwald Martin, 06120 Halle/Saale, Porzellan

Müller Andrea, 63739 Aschaffenburg, Raku

Müller-Huschke Regina, 13187 Berlin, Porzellan, Raku

Neue Keramik GmbH, Verlag, 56203 Höhr-Grenzhausen

Patlán Ingrid und Carlos, 94557 Niederalteich, Steinzeug

Peters Johannes, 79115 Freiburg, Steinzeug

Petzold Susanne, 01279 Dresden, Porzellan

Pfeifer Dorothee, 78647 Trossingen, Steinzeugunikate

Pilzecker Volker, 82054 Sauerlach, Irdenware

Planke Jens-Peter, 19406 Lenzen, Bunzlauer Braungeschirr

Platten A. u. Burkhardt P., 87480 Weitnau, Steinzeug

Praetorius Marianne, 23847 Schiphorst, Raku

Rahneberg Marianne, 86919 Holzhausen, Porzellan

Reitzner Billa, 81541 München, Porzellan

Renner, Inh. F. Sommer, 95349 Thurnau, Irdenware

Renner Fritz, 87634 Obergünzburg, Raku, Feuerschalen

Rohde Helmut GmbH, 83134 Prutting, Brennöfen

Roßmann Fritz, 56203 Höhr-Grenzhausen, Steinzeug, Porzellan

Rüth Jochen, 86687 Kaisheim/Altisheim, Steinzeug

Ruland Lisa, 56743 Mending

Sada Elke, 20539 Hamburg, bemaltes Steingut

Saida Peter und Susanne, 91626 Schopfloch, Steinzeug

Scarabäus, T. Rottenbücher, 14827 Wiesenburg, Steinzeug

Scherrer Lidwina, Patricia Bennett, 95359 Kasendorf, Steinzeug

Schillo Frank, 53359 Rheinbach-Merzbach, Steinzeugunikate

Schnider-Lang Nathalie, 86720 Nördlingen, Keramikfiguren

Schober Katrin, 22961 Hoisdorf-Oetjendorf, Raku

Schöne Iris, 02747 Großhennersdorf/Oberlausitz, Steinzeug

Schröder Astrid, 86923 Oberfinning, Porzellan

Schuhmann Ulrich, 13187 Berlin, Keramikskulpturen

Schürle-Lingnau, 81243 München, Steinzeug

Schwämmle Barbara, 86935 Rott, Steinzeug

Sommer Friedrich, Töpferei Renner, 95349 Thurnau, Irdenware

Stark Irmela, 88471 Laupheim, Steinzeug

Thoss Nicole, 56203 Höhr-Grenzhausen, Steinzeug, Umdruck

Thunig Thomas, 01877 Schmölln, Steinzeug

Tittmann Julia u. Claus, 95349 Thurnau, Steinzeug und Raku

Trommler Gerhard, 95359 Kasendorf, Steinzeug

Ullmann Silvia, Konietzny Barbara, 82237 Wörthsee, Steinzeug

von Martens André, 03205 Luckaitztal/Gosda, Schwarzbrand

Wagner Christine, 91371 München, Steinzeug

Wahl Sabine, 86911 Diessen am Ammersee, Raku

Waubke Martin u. Katharina Heusinger, 94377 Steinach, Irdenware

Weinkauf Hubert, 97478 Knetzgau, Körbe

Wilhelm Christiane, 80469 München, Porzellan und Steinzeug

Wirth Teresa, 80801 München, Steinzeug und Raku

Witt Kaja u. Thomas Hirschler, 13187 Berlin, Steinzeug, Porzellan

Wlachopulos Maja, 56203 Höhr-Grenzhausen, Keramikschmuck

Wolbring Andrea, 85598 Baldham, Keramikbedarf

Wolf Michael, 32791 Lage, Keramik-Bausteine, Ziegel-Spielplatz

Ziegel Mara, Martin Lietsch, 35428 Cleeberg, Musikinstrumente

Zimmermann Medi, 78050 Villingen-Schwenningen, Steinzeug

Zinner Alexandra, 82223 Eichenau, Steinzeug

 

 

England

Bainbridge Gwen, Penrith, Porzellan

Beard Peter, Warwickshire, Steinzeug

Curtis Eddie und Margarete, Bishop Auckland, Porzellan

Palin Andrew Ceramics, Warwickshire, Steinzeug

 

 

Frankreich

Dejardin Alain, 81470 Cuq-Toulza, Lüster-Fayencen

Fichot Alain, 71550 Anost, Porzellan

Gauchot Yvon, 05230 Avancon, Steinzeug und Porzellan

Gomez Pep, 18250 Neuilly en Sancerre, Raku

Geoffroy Pascal, 12230 Nant, Steinzeug

Krause Uwe und Helga, 84220 Gordes, Steinzeug

Lathoumetie Helene, 26510 Sahune, Porzellan

Léveque Martine, 81470 Cuq-Toulza, Lüster-Fayencen

Mikasch Britta, 26160 Manas, Terre Vernissée

Raymond Stephanie, 84190 Beaumes de Venise, Steinzeug

Robert Matthieu, 72340 Ponce/Loir, Steinzeug

Rousseau Hervé und Pammachius Isabelle,

18250 Henrichemont/La Borne, Steinzeug, Terre Vernissée

Weiss Ulrike, 75011 Paris, Porzellan

Wörner Rosa, 84200 Carpentras, Gartenkeramik

 

Griechenland

Kavgalakis Nikos, Margarites, Kreta, Vorratsgefäße

 

Italien

Thurin Veronika, 39100 Bozen, Steinzeug und Porzellan

 

Niederlande

De Vogelpot, W. Börger, 4021 Maurik, Vogeltöpfe, Gartenkeramik

Heykamp Job, 7274 AD Gesteren, Steinzeug

 

Österreich

Berktold Thomas, 6020 Innsbruck, Porzellan

Mayer Eva, 8250 Stift Vorau, Raku

Radl Gebhard und Regine, 8321 St. Margarethen, Steinzeug

Summer Roland, 9220 Velden, Terra Sigillata-Raku

 

Rumänien

Colibaba Florin, 5875 Radauti, traditionelle Irdenware

 

Schweiz

Jakob Stefan, 8003 Zürich, Raku-Demonstration

Stähli Willy und Daniel, 3613 Steffisburg, Keramikfiguren

 

Spanien

Gorriz Carme u. de Juana German, 17744 Navata Girona, Figuren

Machon Suso und May Criado, 47320 Tudela de Duero, Steinzeug

 

Tschechien

Hadrava Martin, 37805 Klikov, Gartenkeramik

 

Ungarn

Bagosy Sándor, 4032 Debrecen, traditionelle Irdenware


 

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